…damit ist dann die Radsaison beendet

Tja, was soll ich sagen. Ein paar Wochen nach meiner ersten Rennerfahrung wurde mir mein Rad eiskalt gestohlen. Da glaubt man, man hat sein Rad mit einem teuren Schloss eigentlich ganz Gut gesichert und wird eines besseren belehrt. Bitte fragt nicht, ob ich das Rad denn versichert habe. Es war für ein Rennrad kein teures Rad, dennoch hing ich an dem Rad. Scheiß Gefühl, wenn man zum Radständer kommt und das Fahrrad einfach nicht mehr da steht. Tatsächlich war mein erster Gedanke, dass damit dann wohl die Radsaison beendet ist. Aber interessant mal zu erfahren, wie man auf so etwas reagiert. Ich war nicht wütend oder traurig, nö ich war höchstens enttäuscht und habe es mehr oder weniger als neue Information abgespeichert. Insert – „Du hast jetzt kein Rennrad mehr“ – Save …damit ist dann die Radsaison beendet weiterlesen

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Die Flucht vor dem Besenwagen

Ich habe es getan. Zum ersten Mal. Ich habe an einem Jedermannrennen Teilgenommen.

Warum?

Vor etwas mehr als zwei Jahren hat man mir mal gesagt „Sie müssen Ausdauersport machen.“ Nicht weil ich irgendwie Übergewichtig war, sondern weil meine Fitness und Ausdauer einfach mal…naja, nicht da war. Nebenbei sollte ich übrigens auch noch Sport machen, um was für Rücken und Knie zu tun… Diverse Sportarten fielen so weg, da die mir Rücken und Knieproblemen einfach nicht empfehlenswert waren. (Ich weiß, Radfahren ist nicht gut für den Rücken, aber für die Baustelle mache ich andere Sachen, die diesen Artikel jetzt zu lang machen würden 😉 )Was ich noch relativ gerne tat und ohne Auto auch eh musste, war Radfahren. Mit so einem Cityrad seine Ausdauer trainieren fand ich allerdings mehr als langweilig. Also kaufte ich mir ein Rennrad.

Dank neuer Arbeitsstelle, der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ und netten Kollegen die begeistert gesehen haben, dass ich ein Rennrad habe, kam es schließlich zu der Entscheidung „Eigentlich könnten wir ja mal ein Rennen fahren.“
Dafür bot sich das Jedermannrennen direkt vor der Haustür natürlich an und eh ich mich versah war die Anmeldung zum ProAm Hannover auch schon durch.

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Warum ist mein Kopf eigentlich so eine Memme?

Gestern war wieder einer dieser Tage. Ich kam gut gelaunt ins Büro. Etwas verschlafen, aber bereit für die kurze Woche. Natürlich war ich wiedermal die letzte im Büro. 8:30 Uhr, bis um 9 müssen wir eingechekt haben. Passt alles. Da alle anderen irgendwie Frühaufsteher sind und zum Teil schon ab 6 Uhr hier aufschlagen bin ich halt öfters mal die letzte. Über die „na, da ist die Spätschicht ja auch da.“ Kommentare rege ich ich eigentlich nie sonderlich auf. Tut aber hier sowieso nichts zur Sache.

Jedenfalls ging ich dann durch die einzelnen Büros um jeden mit Handschlag zu begrüßen. Warum wir immer diesen Handschlag brauchen habe in nach einem Jahr immernoch nicht verstanden, aber man beugt sich halt der Tradition.

Dann kam ich in das Büro meines Chefs und spürte einfach schlechte Stimmung, Warum ist mein Kopf eigentlich so eine Memme? weiterlesen

„Kein Alkohol ist auch keine Lösung“ ?

Ich habe diesen Beitrag schon vor ein paar Monaten geschrieben. Wie so oft lag er lange als Entwurf in der Schublade, da ich mir wiedermal nicht sicher war, ob ich sowas hier schreiben sollte oder nicht. Was eigentlich doof ist, da das hier mein Blog ist, meine Gedanken und meine Meinungen. Ich schreibe das nicht, damit ich unheimlich viele likes bekomme – sondern einfach weil ich es schreiben wollte. Mein Seelenerguss…  

Also:

Eine Mitarbeiterin auf Meiner Büroetage ist verstorben. Eigentlich ist es bekannt, dass sie ein Alkoholproblem hatte – auch wenn dies teils nur unter vorgehaltener Hand verbreitet wurde sah man es leider auch, dass da irgendwas nicht stimmte.
Niemand weiß hier von der wirklichen Todesursache, trotzdem wird davon gesprochen, dass sie sich eben „totgesoffen“ hat. „Kein Alkohol ist auch keine Lösung“ ? weiterlesen

2016 war kein Arschloch…

2016, kurz vorm Jahreswechsel hat man auf Facebook und an vielen anderen Stellen gelesen wie schlimm doch 2016 war und dass es doch jetzt bitte vorbei sein soll. Ja, ich fand diese „2016 ist ein Arschloch“ Posts … naja sagen wir übertrieben.Besonders wenn bei jeden Prominenten der gestorben ist dieses Jahr so zu verflucht wurde. Es sind mit Sicherheit nicht mehr Bekannte Personen gestorben als sonst, nur eben einige sehr Bekannte. Ein paar sehr Junge, ein paar in einem Durchaus respektablem Alter. Bei der Todesmeldung eines Bassisten, dessen Namen kaum einer kennt, auch gleich davon zu sprechen wie schlimm denn 2016 ist…naja… :\ . Dieses Jahr sind auch viele Schlimme Dinge passiert, bei denen viele Menschen gestorben sind deren Namen wir wohl nie kennen werden.
Aber wer weiß schon was 2017 kommen mag und waren die Jahre davor soviel besser?Mit Sicherheit sind auch viele tolle und schöne Sachen passiert, aber das ist in den Nachrichten eben eher uninteressant.

2016 war kein Arschloch, auch wenn es wohl ein schwieriges Jahr war – privat wie auch im allgemeinen. Daher erlaube ich mir nun einen kleinen persönlichen Jahresrückblick.

Zunächst mal war für mich 2016 wohl besser als 2015 und 2014. 2014 wollte ich morgens am liebsten nicht aufstehen und zur Arbeit fahren, 2015 wusste ich nicht für was ich überhaupt aufstehen soll. Ende 2015 dann der Start in einer neuen Beschäftigung, eine Herausforderung mit einem klaren Ziel vor Augen.

Ich bin viel herum gekommen, was manchmal spannend war und manchmal ermüdend und kräftezehrend. 20160206_162924Auf vieles musste ich verzichten, doch es war die Sache Wert. Vor allem wusste ich wofür ich morgens aufstehe und fast an jedem Wochenende den Koffer aus und wieder einpackte.

Ich habe gelacht, geweint, geflucht und gejubelt. p1010019Habe meine Heimat verlassen und in einer neuen Stadt im Herbst neu angefangen . Was mir doch schwerer fiel, als ich es gedacht hatte. Ich bin froh darüber quasi einen Neustart machen zu können und vermisse trotzdem hin und wieder vertrautes. Zwar ist es nun nicht die Stadt geworden für die ich mich beworben habe, aber wer weiß schon ob es andersherum wirklich besser gewesen wäre?

Ja, das war Gefühlsmäßig ein ganz schönes hoch und runter 2016.

2016 war schwierig, aber kein Arschloch.

Das war nun der kurze Rückblick aus privater Sicht. Und 2017?

Meine Vorsätze:

  • fröhlicher sein
  • sich weniger „nen Kop machen“

Mehr brauch ich nicht. Sicher werde ich mir noch vornehmen mein neues Zuhause besser kennen zu lernen, aber das Läuft nebenbei und gehört ggf. auch zu den anderen Punkten.
Definitiv möchte ich hier aber auch mehr schreiben, auch von meiner neuen „Heimat“ – denn ich bin mir Sicher, dass hier nicht „Die Größte Kackstadt Niedersachsens“ (Zitat des Mitbewerbers um Hamburg – der nun gekündigt hat.) ist.

Wünsche euch ein Glückliches und Gesundes Jahr 2017!

Mein Lieblings Song 2016 – weil’s irgendwie einfach gepasst hat:

Bahngeschichten No. 1

Neue Kategorie!! (Wie üblich lohnt es sich wohl nicht ein neues Blog dafür zu eröffnen.)
Ich bin soviel mit der Bahn unterwegs, dass ich mir eigentlich schon vor Monaten Gedanken gemacht habe darüber mal zu schreiben. Hier also nun der erste kleine Beitrag zum Thema „Thank you for traveling with Deutsche Bahn“. Während der Fahrt von Köln nach Hamburg kurz zusammen geschrieben.

23.05.2016

Man hat sich extra mal ein Ticket mit Reservierung im Ruhebereich gebucht. Kurzzeitig habe Bahngeschichten No. 1 weiterlesen

Musik aus der Jugend…

Gerade als ich durch die gruslige dunkle Straße meine Einkäufe nach Hause getragen habe fuhr ein kleiner Nissan mit heruntergekurbelten Fenster an mir vorbei. Laut schallte „Rythm Is A Dancer“ aus diesem Auto.

Ich fing dann breit an zu grinsen, muss leicht bescheuert ausgesehen haben. Wäre ich nicht alleine gewesen, ich bin mir sicher wir hätten laut mitgesungen. 🙂

Nichtmal zwei Minuten fährt dieses Auto wieder an mir vorbei, diesmal mit „Beat It“ von Michael Jackson.

Dieses Lied welches ich damals im Kinderzimmer raus und runter spielte und man klar schon nach der ersten Sekunde des Intros erkennt. Die Kassette muss an der Stelle schon ganz ausgeleiert gewesen sein.

Ja, ich fühle mich mit solchen Musikstücken in meine Kindheit und Jugend zurück versetzt. Sicher gab es „coolere“ Musik und prägendere Musik als solche Stücke wie „Rythm is a Dancer“, aber sie gehören numal zu den Songs mit Erinnerungen.

Welche Songs versetzten euch schlagartig in die Kindheit/Jugend zurück?

Die Frage die sich wohl nicht klären lässt: Wo wollte dieser umherirrende Freund der 90er Jahre Musik hin? Hat er er wohl sein Ziel gefunden?

Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?

Neulich bin ich zufällig auf einen Blogeintrag von Wolfgang Schnier gestoßen. Dort schrieb er über die die Aktion #BloggerfuerFluechtlinge. Diese Aktion möchte Zeichen setzten für die Solidarität mit Flüchtlingen.

Doch anstatt der üblichen Beiträge, die sich doch oft ähneln und vermutlich oft auch einfach übersprungen werden, zieht er das ganze mit einer Auswahl an Musikstücken auf.

Denn manchmal brauchen Menschen so etwas wie eine eine Empathiebrücke, um sich einfühlen zu können. Manchmal ist es auch ganz gut, eine Argumentationshilfe zu haben. Und manchmal braucht man einfach ein Stück vorformulierten Text, um ihn anderen um die Ohren zu hauen.
Link zum Beitrag von Wolfgang Schnier

Das würde ich sofort unterschreiben. Musik kann doch soviel bewegen, bringt einen manchmal mehr zum Nachdenken als die endlosen mahnenden Worte aus Medien, von Freunden, oder Verwandten.
Jedenfalls hat mich dieser Beitrag und das simple Wort Empathiebrücke dazu bewegt, diesen Beitrag zu verfassen.

Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann? weiterlesen

Random Blog Entry

Hier hat sich was getan…

hier mal ein „Random Blog Entry“ ich glaube, dass ist hier sogar der Erste dieser Art. Wie vielleicht ein paar schon mitbekommen haben, habe ich den Namen des Blogs und auch meinen Namen geändert.

Warum? Erstens fand ich diesen einfachen Titel „Vorname’s Blog“ schon immer total langweilig und unkreativ. Nagut, „Donnas Welt“ ist jetzt auch nicht super kreativ, dennoch kann ich mich damit eher anfreunden. Darüber hinaus wollte ich einfach nicht mehr meinen echten Vornamen verwenden, sondern eben meinen Internet-Namen. Momentan schreibe ich auch ein bisschen mehr und versuche hier etwas Struktur reinzubekommen. Werde aber wohl trotzdem kein Blog mit einem bestimmten Thema hieraus machen, ein reines Produkttest Blog, ein reines Musikblog oder sonstiges werdet ihr hier nicht vorfinden 😉

Zurück zum random stuff…

Also, heute ist Montag und ich habe immer noch „Frei“. Ab Oktober geht es erst wieder los, „Laufbahnausbildung“ heißt dann mein neuer Lebensabschnitt. Bis dahin leide ich an chronischer Langeweile,  finanziell bedingt etwas unbeweglich und man hat eindeutig zu viel Zeit über sich und die Welt nachzudenken.

Heute habe ich mir gedacht „Du musst mal wieder raus, mach irgendeinen Ausflug oder sowas.“ Ja, eigentlich könnte man die Zeit ja mal nutzen, um die Liste mit den Dingen abzuarbeiten, die ich machen möchte bevor ich diese Region verlasse. Doch das Ding ist, wenn man dann mal etwas Geld über hat traut man sich nicht, dieses auszugeben.

Nächsten Monat kommen neue Musikalben raus, die ich dann natürlich sofort kaufen möchte. Ja, klingt auch unsinnig Freizeit zurück zu stecken um CD’s zu kaufen, die als limitierte Auflage angeboten werden, aber im November wahrscheinlich immer noch zu erwerben sind. (Probleme des Fandaseins ^^) Na mal sehen. Jedenfalls bekomme ich dann wahrscheinlich noch Besuch in dem Monat, da sollte man das Freizeitgeld vielleicht eher dafür aufsparen. Macht auch mehr Spaß etwas gemeinsam zu unternehmen, als alleine irgendwo ziellos herum zu laufen.

Bitte komm mir jetzt keiner mit „Mach doch was ehrenamtliches so lange“. Wie oben erwähnt bin ich aufgrund von Fahrtkosten etwas an einen gewissen Radius gebunden – obwohl ich ziemlich Zentral wohne, gibt es da momentan nicht so viele Möglichkeiten.

Für die Zeit, die ich noch frei habe möchte ich mir vornehmen, einen meiner Songs mal vernünftig (im Rahmen der technischen Möglichkeiten) aufzunehmen, bzw. überhaupt mal richtig fertig zu bekommen.

Außerdem sollte ich das mit der täglichen Bewegung, dem Yoga und dem Entspannungszeugs mal wieder ernster nehmen und da Routine rein bekommen – bevor man dann wieder Vollzeit Arbeitet und den Kopf nicht frei hat um das zu lernen. Ja, man muss lernen zu entspannen und man kann auch ohne 9 to 5 Job Entspannung nötig haben.

Falls ihr Wünsche oder Anregungen habt, worüber ich mal schreiben könnte schreibt es mir bitte 🙂

Eure Donna

Zum Schluss noch etwas Musik: